Markus Feldenkirchen Familie

Markus Feldenkirchen Familie |Zwischen 2001 und 2004 war er beim Berliner Tagesspiegel als Parlamentskorrespondent tätig. 2004 wechselte er in das Büro des Spiegel in der Bundeshauptstadt.

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Dort begann er seine Karriere als Redakteur. Ab 2006 war er auch als Reporter für Politik tätig, ab 2007 übernahm er die Funktion des stellvertretenden Direktors. Feldenkirchen ist seit Sommer 2010 als Autor im Spiegel-Hauptstadtbüro tätig, als er die Funktion übernahm.

2014 erhielt er die Rolle des US-Korrespondenten für die Veröffentlichung und zog nach Washington. Es ist wie es ist war der Titel von Feldenkirchens erstem Film, der im September 2012 im deutschen Fernsehen debütierte und eine Dauer von 45 Minuten hatte. Im Mittelpunkt der Dokumentation standen Leben und Werk von Wolfgang Schäuble.

Feldenkirchen begleitete Martin Schulz in den letzten fünf Monaten des Bundestagswahlkampfs 2017 zu fünfzig Terminen. Darunter waren etwa Strategiemeetings und späte Currywurst-Essen.

Der daraus resultierende Bericht wurde wie zuvor vereinbart erst nach der Wahl im Spiegel veröffentlicht. Als Vorbild diente der im November 2016 im Magazin „New Yorker“ erschienene Steckbrief einiger letzter Amtstage von Barack Obama.

Vom 4. September 2019 bis 12. Oktober 2019 folgte Feldenkirchen dem Duo Karl Lauterbach und Nina Scheer zu verschiedenen Regionalkonferenzen der SPD-Basis.

Am 26. Oktober 2019 veröffentlichte Feldenkirchen seinen Artikel im Spiegel, den er über seine Erfahrungen bei diesen Konferenzen geschrieben hatte.

Da verliebt er sich ausgerechnet in die Studentin Liane, die mit ihren feministischen Ansichten das Gegenteil von all dem darstellt, wofür er eintritt.

Auch politisch scheint er sich vergaloppiert zu haben, die Kanzlerin will ihn mit seiner Müttergeld-Offensive namentlich stoppen und bietet ihm im Gegenzug einen Posten als Staatssekretar an. Eine weitere aufgetauchte Zwangserkrankung wirft ihn zusatzlich aus der Bahn.

Der Roman zeichnet seinen Helden ironisch und verständlich zugleich. Wahrscheinlich sind die Beobachtungen über dem Politbetrieb nur zu realistisch, da sich der Autor, Spiegel-Journalist, hier auskennen dürfte.

Die Hauptfigur ist eine Art reiner Tor, der selbst am fassungslosesten ist, dass er seinen hohen Idealen nicht treu bleiben kann. seinen Kollegen mit ihrem Zynismus und ihrer Gegenüberstehenden Abgebrühtheit steht er trotzdem gut da.

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Und neben dem Talkshow- und Wahlkampfgeplankel, die diese Buch aktuell machen, geht es doch auch ums Grundsatzliche: Wie soll man richtig leben, und kann man das überhaupt?